Leipzig, 22. September 2017

 

Die Themen „E-Commerce & Urbanität“ sowie „Weiterbildung in der Logistik & Technologietransfer“ haben in diesem Jahr die Schwerpunkte des 12. Mitteldeutschen Logistikforums gebildet. Die Veranstaltung, die vom Netzwerk Logistik, der IHK zu Leipzig und der Universität Leipzig ausgerichtet wurde, brachte am 21. September rund 110 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um über nachhaltige Lösungen für die Zukunft der Logistik in Mitteldeutschland zu diskutieren.

Immer mehr im Internet bestellte Waren sind eine zunehmende Herausforderung für die Kurier-, Express- und Postdienste. Kundenwünsche mit kurzen Lieferzeiten, flexiblen Zustellungsorten und einfachen Retouren erfordern neue Lösungen. Insbesondere in Städten und Ballungsräumen müssen dafür neue Wege gesucht werden und in einer integrierten Stadtentwicklung Berücksichtigung finden. Alternative Verkehrsmittel für den Lieferverkehr, wie StreetScooter und Lastenfahrräder, konnten vor Ort besichtigt werden.

„Drohnen, Packstationen oder Lieferung direkt in den Kofferraum – die Vielzahl von Ideen und Ansätzen zeigt die Kreativität, mit der die Logistikbranche den aktuellen Herausforderungen begegnet. Beim Mitteldeutschen Logistikforum zeigte sich einmal mehr, dass in unserer Logistikregion die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft gelebt wird und zu vielversprechenden Lösungen führt“, sagte Toralf Weiße, Vorstandsvorsitzender im Netzwerk Logistik Leipzig-Halle.

Als weiterer Schwerpunkt standen die Themen Weiterbildung und Technologietransfer im Mittelpunkt. Hierbei wurde unter anderem darüber diskutiert, wie Kooperationen noch gezielter eingesetzt werden können, um die Logistikregion weiter zu stärken, und welche Rolle Weiterbildungen heute und in Zukunft für die Unternehmen spielen.

 

Netzwerk Logistik Leipzig-Halle e.V.

Das 2008 gegründete Netzwerk Logistik Leipzig-Halle e.V. vereint neben zahlreichen „klassischen“ Logistikdienstleistern auch Unternehmen aus dem Bereich logistiknaher Dienstleistungen, aus der Personal- und Immobilienwirtschaft, Gebietskörperschaften wie die Städte Leipzig und Halle, die regionalen Industrie- und Handelskammern sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen, darunter acht Hochschulen. Seit 2016 verfügt das Netzwerk über Regionalbüros in Dresden und Chemnitz.

 Das Netzwerk vertritt in der Arbeitsgemeinschaft Logistikinitiativen Deutschland die Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt. Zu den zentralen Aufgaben des Netzwerks gehören neben Innovation, Personal- und Geschäftsentwicklung die Positionierung der Logistikregion Mitteldeutschland als etabliertes Europa-Gateway und zentraler Distributionsstandort mit schnellen Verbindungen insbesondere zu den osteuropäischen und ostasiatischen Märkten, wozu eine Kooperation mit dem Hafen Hamburg und der Logistikregion Sassnitz-Mukran in Mecklenburg-Vorpommern maßgeblich beiträgt.

 

Bildquelle:

Netzwerk Logistik Leipzig-Halle

 

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